… naht der November

Und ich denke an dich.

Die dunkle und kalte Jahreszeit kündigt sich an,
mit all ihren Farben,
mit all ihren Narben.

Da warst du das erste Mal weg.
Und das letzte Mal auch.

Wir haben gekämpft,
doch konnten’s nie halten.

Wir haben’s versucht,
doch scheiterten stets.

Wir wollten es schaffen,
doch spürten zu spät,
es war uns nicht möglich,
ohne dass einer geht.

Nun jährt es sich wieder,
das Gehen allein.
Wie schon so oft
ist es diesmal vorbei.

Es hat sich gesteigert,
das Trennungsgefühl.

Ich will’s nicht mehr missen,
dass du jetzt woanders
dein Leben so lebst,
wie ich es nie könnte.

Im Haus der Dämonen,
umgeben von Wut.
Ich kann’s nicht verstehen,
ziehe doch meinen Hut.

Da so zu leben, vielleicht auch zu lieben,
wo’s dich hat doch immer wieder nur weggetrieben.

Doch ich weiß, du wirst’s schaffen.
Bist stark, unverwundbar.

So willst du doch sein.

Ich denk‘ an dich heute,
weiß, dass du dich findest.

Irgendwann wird’s passieren.
Ich erinner‘ dich gern.

Heute wink‘ ich dir leise,
von zu Haus‘ aus der Fern‘.

Ich hab‘ dich geliebt, wollt‘ alles versuchen.
Nun ist es vorbei.
Ohne Herz, ohne Fluchen.

Ich spüre die Ruhe,
wie sie einkehrt in mir,
auch wenn du es weiter
versuchst zu vermiesen,
so werde ich doch endlich mit dir abschließen.

Solange gehofft, geliebt und gebangt,
du lässt mich verbrennen,
wie jedes Mal wieder.
Ich werde nicht bleiben, nicht warten, nicht flehen.

Ich werde endlich in Liebe nun gehen.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner