Sehen und (An)Erkennen
Du bereicherst die Welt
Nicht mit Haben und Geld
Sondern als unverwundbarer Held
Mit Wissen und Stärke
Kreierst du deine Werke
Was du investierst
Auch wenn du’s verlierst
Sind Biss und Manier
Im Jetzt und im Hier
Du lässt dich nicht schlagen
Willst dich nie beklagen
Kannst so viel verstecken
Lässt dich nicht verschrecken
Du streitest dafür
Dass sie bleibt, diese Tür
Verschlossen und dunkel
Ohne Sonne und Funkel
Bleibt sie tief in dir
Da du sie schützt wie ein Tier
So bleibt sie verborgen
Befeuert Kummer und Sorgen
Und trotzdem gehst du los
Mit Pampam und Getos‘
Lebst in dieser Welt
Nicht weil sie dir gefällt
Sondern weil du lerntest zu überleben
Und stets dein Bestes zu geben
Ignorierst stets und sacht
Was sie mit dir macht
Weil sie doch so schreit
Damit sie wird befreit
Denn sie wird nicht minder
Die Verletzung dahinter
Doch du gehst voran
Mit Freude und dann
Bist leicht und beschwingt
Was dir dabei bringt
Den Mut für das Leben
Auch andern zu geben
Den Kindern, den kleinen
Zu stehen auf eigenen Beinen
Zu kämpfen für’s Leben
Ohne aufzugeben
Investierst so viel Kraft
Bist manchmal geschafft
Doch immer präsent
Damit dich jeder kennt
Sie lernten zu schweigen
Und sich zu verneigen
Vor denen, die’s taten
Sie werden’s nie erraten
So geht es weiter
Und du bleibst heiter
Das zeigt deine Stärke
Die ich immer merke
Würde ich doch zerspringen
Unter so bösen Dingen
Die dir passierten
Die dich malträtierten
Doch du hältst den Kopf über Wasser
Selbst wenn du wirst immer nasser
Bleibst unerschrocken und aufrecht
Stürzt dich direkt ins Gefecht
So gehst du deinen eigenen Pfad
Auf dem ich dich nicht mehr belad‘
Mit meinem Gutdünken für deine Person
Ernte doch nur deinen Unmut und Hohn
Doch das ist ok
Weil ich nun versteh‘
Dass wir so verschieden sind
Im Umgang mit unserem inneren Kind
Ich wünsch‘ dir das Beste
Und halt nicht mehr feste
An unserem Band
Denn ich hatt‘ es verkannt
Dein Leben nicht meines
Ist für mich nichts Feines
Doch du passst genau
In diesen Systemgefühlsstau
Du lebst dieses Leben
Hast mir nichts zu geben
So ist es zuweilen
Das musst‘ ich erst peilen
Ich will lieber schwingen
Tanzen und singen
Das Leben ganz fühlen
Raus aus den Tretmühlen
Doch achte ich deine Wahl
Wir sehen uns ein anderes Mal